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René Pfisterer

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Die Macht der Verträge: Warum du auf die Details achten solltest!

aktualisiert am: October 12, 2023

Eine schriftlicher Vertrag ist der Schlüssel zum Erfolg eines Projekts. Er bildet die Grundlage für eine gute Kundenbeziehung und verhindern zukünftige Unstimmigkeiten zwischen beiden Parteien, unabhängig davon, ob es sich um kleine Aufträge oder größere Projekte handelt. Klarheit durch Transparenz sorgt dafür, dass Vertrauen zwischen den Partnern entsteht.Verträge sind ein unschätzbarer Wert für deine Arbeitssicherheit und Schutz deiner Interessen. Doch darüber hinaus bieten sie noch weitere Vorteile sowohl für dich als auch deine Kunden an:

  1.  Ein Vertrag ist ein wertvolles Instrument, um für beide Parteien Klarheit und Transparenz zu schaffen. Der Kunde wird in vollem Umfang darüber informiert, welche Leistungen er zum vereinbarten Preis erwarten kann und erhält eine klare Übersicht über den Umfang der Arbeit sowie eventuelle Pflichten seinerseits wie die Bereitstellung von Material oder Feedback. Dies gewährleistet jederzeitige Einsichtnahme in alle Details der gebuchten Dienstleistung ohne unliebsame Überraschungen. Ein solcher Rahmen legt das Fundament einer erfolgreichen Zusammenarbeit und vermeidet Missverständnisse auf beiden Seiten.

  2. Wenn du in der kreativen Branche tätig bist, ist es von großer Bedeutung, dass du einen Vertrag abschließt. Auf diese Weise kannst du dich am effektivsten vor unendlichen Projekten schützen und vermeidest somit Unannehmlichkeiten im Nachhinein. Wenn die Anzahl an Korrekturen und Änderungen direkt zu Beginn festgelegt wird, gerätst du gar nicht erst in eine Situation, wo das Projekt zum Albtraum wird. Dadurch erreichst du gleich zwei Ziele: Zum einen hast du den zeitlichen Aufwand für ein Projekt besser geplant; zugleich sicherstellend, dass deine ursprüngliche Kalkulation realistisch bleibt - so arbeitest du auch nicht unter einem schlechten Freelancer-Stundensatz!

  3. Ein Vertrag ist ein bedeutendes Fundament für die Gewährleistung von Sicherheit. Er bietet alle notwendigen Kontaktdaten des Kunden und gibt dir Klarheit darüber, wer dein Geschäftspartner ist - eine unerlässliche Basis. Der Kunde wird durch den schriftlichen Vertrag fassbar und identifizierbar gemacht. Falls es zu einem Rechtsstreit kommen sollte, bist du aufgrund des geschriebenen Dokuments besser abgesichert als bei mündlicher Absprache: Denn im Nachhinein sind verbale Abmachungen schwer nachzuweisen.

  4. Oftmals führen mangelnde Kommunikation und Intransparenz bei den Kosten zu Konflikten. Kunden können sich schnell übergangen fühlen, wenn ihnen unerwartet eine hohe Rechnung präsentiert wird oder sie mit unbezahlten Forderungen konfrontiert werden. Eine Lösung für dieses Problem ist der Abschluss eines Vertrags: Dadurch wissen die Kunden von Beginn an genau, welche Leistungen erbracht werden und was diese kosten - einschließlich aller Zusatzarbeiten sowie möglicher Vorauszahlungen. Auf diese Weise lassen sich Missverständnisse vermeiden und das Vertrauen in deine Arbeit stärken.

  5. Stundenlanges Beantworten von E-Mails oder Anrufen am Wochenende ist ein echter Stimmungskiller und steht einer ausgewogenen Work-Life-Balance im Weg. Eine der größten Herausforderungen des Arbeitslebens sind Kunden, die keine Rücksicht auf deine Zeit nehmen und ständig Aufmerksamkeit fordern. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt es sich klare Regeln für Arbeits- und Sprechzeiten zu definieren - idealerweise bereits vertraglich festgeschrieben. Solche Regelungen können auch bei international agierenden Kunden hilfreich sein: Durch Absprachen bezüglich unterschiedlicher Zeitzonen lassen sich Kommunikationsprobleme effektiv lösen sowie unangenehme Überraschungen wie verzögerte Antworten durch zeitliche Differenzen verhindern.

  6. Indem du auf rechtskonforme und eindeutige Vereinbarungen setzt, demonstrierst du deinen Kunden dein professionelles Auftreten. Es gibt zahlreiche Selbstständige und Start-ups, die sich vor der Verwendung von AGBs oder Verträgen scheuen aus Angst davor ihre Kundschaft zu vergraulen. Doch oft handeln sie defensiv in dem Glauben dadurch weniger anspruchsvoll zu wirken - dabei ist das Gegenteil der Fall: Mit einer professionellen Herangehenssweise steigerst du deine Chancen auf interessante Kundenaufträge erheblich!

Wie man einen Vertrag erstellt: Erfahrene Freelancer und Experten empfehlen dringend, sich Zeit zu nehmen, um individuelle Vorlagen für verschiedene Kunden und Projekte zu erarbeiten. Es ist ratsam sachkundige Beratung einzuholen, da in verschiedenen Fachbereichen unterschiedliche Dinge wichtig sein können - insbesondere im Bereich Webdesign sind allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) besonders relevant.

Es lohnt sich jedoch trotz der damit verbundenen Kosten und Zeitinvestition unbedingt einen Vertrag abzuschließen! Denn auf lange Sicht kann dies viel Ärger sowie Nerven- und Kostenaufwand ersparen.

Als Freelancer weiß ich aus eigener Erfahrung wie wichtig es ist eine passende Vorlage zur Hand zu haben. Daher habe ich mein Wissen gebündelt und biete jetzt ein „Vertragspaket“ an, welches dir dabei hilft Fehler bei zukünftigen Aufträgen vermeiden zu können.
👉 Hier geht es zu den Vertragsvorlagen.

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Disclaimer: Diese Informationen stellen in keiner Weise und zu keinem Zeitpunkt eine Steuerberatung gemäß Steuerberatergesetz (StBerG) dar und ersetzen auch nicht den Gang zum Steuerberater.


Über den Autor

René Pfisterer

Ich arbeite seit 2010 in der Digitalbranche und bin davon insgesamt 7 Jahre selbstständig.

Es war ein langer Weg voller Höhen und Tiefen, voller „Trial and Error“ und unangenehmer Konfrontationen mit mir selbst… Zweimal stand ich selbst kurz vor dem finanziellen Aus und habe dann eine 180° Kehrtwende hingelegt.

Trotz aller Widrigkeiten habe ich es schließlich geschafft, ein effektives System für meine Selbstständigkeit. Dieses System bildet heute die Basis für mein Fortbestehen als Freelancer.


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