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René Pfisterer

November 24

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Nie mehr Stress mit dem Finanzamt!

Für die meisten Freelancer ist die Buchhaltung ein Graus und etwas was sie entweder so schnell wie möglich abgeben möchten oder das sie bis zum Schluss aufschieben. Es gibt eine Institution in Deutschland an der kein Freelancer vorbei kommt und das Thema Steuern solltest du auf gar keinen Fall bis zur allerletzten Minute aufschieben. Wichtig für ein Unternehmen ist: die Finanzen und das Wissen um diese, sind das Herzstück eines Unternehmens. Es spielt keine Rolle, wie gross oder klein das Unternehmen ist und ja, als Freelancer hast du ein kleines Unternehmen.


Es gibt 3 wesentliche Dinge die du für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Finanzamt beachten musst.

#1 Organisiere die Ablage der Belege.

Damit du nicht in kaltem Schweiß badest, wenn du deinen Steuerbescheid abrufst, solltest du dir ein Konzept für dein Finanzmanagement zurechtlegen. Das geht am besten digital. Lege dir einen Ordner an – am besten in der Cloud, damit ein Festplattencrash nicht zur finanziellen Apokalypse wird – und sammle dort sämtliche Belege, die mit deiner Freelancer-Tätigkeit zu tun haben. Unterscheide dabei zwischen Rechnungen, die du an Kunden stellst, und Rechnungen, die an dich gehen. So hast du die Einnahmen von den Ausgaben sauber voneinander getrennt. Es empfiehlt sich, für jeden Monat eines Jahres außerdem einen separaten Ordner anzulegen, in denen du jeweils die Belege speicherst. Innerhalb der Monatsordner kannst du sogar noch zwischen Kategorien unterscheiden, falls das für dich sinnvoll ist: Reisekosten, Fortbildungenetc.

Erstellst du dann deine Steuererklärung hast du alles an einem Ort (nämlich in der Cloud) gespeichert und musst die unterschiedlichen Dokumente nur noch bei Elster oder in einer anderen Steuersoftware hochladen.


💡mein Tipp:

Ich setze auf die Automatisierung der Finanz- und Belegmanagementprozesse und nutze dazu diverse Tools.

#2 Bilde Rücklagen für die Steuer.

Damit dich die Höhe der zu zahlenden Steuern nicht überrascht, ist es ratsam ein entsprechendes finanzielles Polster zu bilden. Die Frage nach der Höhe lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Je nachdem, wie viel du verdienst, musst du entsprechend mehr oder weniger Steuern zahlen.

Schau dir an, welche Steuern du zahlen musst und berechne die ungefähre Höhe. Mein Blog Artikel “Die wichtigsten Steuern für Freelancer – Was? Wann? Wo?” kann für dich hilfreich sein.


💡Mein Tipp:

Die grobe Regel ist: lege 30 - 50% von deinen Einnahmen auf ein separates Konto und ihre dieses nicht an.

#3 Kommunikation ist alles.

Auch beim Finanzamt arbeiten Menschen aus Fleisch und Blut. Wenn du merkst das du in ein Problem hineinläufst, dann kontaktiere das Amt direkt. In den meisten Fällen ist es möglich, eine Lösung zu finden. Nicht zahlen ist allerdings keine Option, die zu zahlenden Steuern geraten nicht in Vergessenheit.


💡Mein Tipp:

sei proaktiv, sei persönlich, sei pünktlich

Mit meiner Methode zur Finanzplanung für Freelancer verliert der jährliche Steuerbescheid für dich seinen Schreckenscharakter, da du schon genau im Voraus weißt, was auf dich zukommt, und du somit rechtzeitig Vorkehrungen treffen kannst. Die Sorge, aufgrund von Steuernachzahlungen in Existenznot zu geraten, gehört dann der Vergangenheit an.

Für alle, die noch mehr lernen wollen: In meinem Buch „Finanzmanagement einfach gemacht“ gebe ich Freelancern Tipps, wie sie ihre Finanzen in den Griff bekommen. Du kannst dich auch noch heute für meinem Newsletter anmelden.

Willst du wissen, was die wichtigsten Steuern für Freelancer sind und wie du deine Steuern berechnen kannst? Dann lies hier weiter “Die wichtigsten Steuern für Freelancer - Was? Wann? Wo?”


Wenn dir meine Tipps gefallen und du sie sogar umsetzt, dann freue ich mich auf einen Kommentar oder eine Rückmeldung von dir.


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