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René Pfisterer

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So machst du dich selbständig! Von der Idee zur Umsetzung.

aktualisiert am: November 9, 2023

Der Wunsch, ein eigenes Unternehmen zu gründen und sich selbständig zu machen, haben viele Menschen. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass die Selbständigkeit auch zahlreiche Herausforderungen mit sich bringt und nicht nur aus flexibler Arbeitszeit und frei wählbarem Arbeitsort besteht. Das Wichtigste ist es am Anfang das Fundament richtig zu setzen!

Du möchtest dich gerne selbständig machen weisst aber nicht wo anfangen?

Dann habe ich hier ein paar wertvolle Tipps für dich!

Eine selbständige Tätigkeit aufzunehmen ist für alle möglich, die das Erwachsenenalter erreicht haben. In der Regel genügt eine Gewerbeanmeldung, um den Start zu ermöglichen. Eine sorgfältige Planung ist hierbei unerlässlich.

Um erfolgreich selbständig zu werden, solltest du die folgenden Grundvoraussetzungen erfüllen:

  • eine kreative Geschäftsidee haben
  • eine disziplinierte Arbeitsweise haben
  • die Bereitschaft zur Leitung eines Unternehmens haben
  • über ausreichend Startkapital verfügen, und
  • eine entsprechende fachliche Qualifikationen haben.

Wie in die Selbständigkeit starten?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich selbständig zu machen, du kannst die Light-Version wählen und nebenberuflich in die Selbständigkeit starten oder du startest direkt Vollzeit mit deinem Business durch. Bei einem nebenberuflichen Start musst du auch ein paar Sachen beachten:

  • du brauchst die Genehmigung von deinem Arbeitgeber
  • du darfst maximal 18-20h die Woche in der Nebentätigkeit arbeiten
  • dein generiertes Einkommen darf das Haupteinkommen nicht übersteigen

Du musst ausserdem klären, ob deine Tätigkeit zu den freiberuflichen Tätigkeiten gehört oder ob die Tätigkeit der Gewerbeordnung unterliegt.

Freiberufler oder Gewerbetreibender?

Wenn du eine Selbständigkeit u.a in den folgenden Bereichen ausübst, dann gehörst du gemäss § 18 des Einkommensteuergesetzes (EstG) zu den Freiberuflern. Aufgrund dieser Klassifizierung unterliegt die Tätigkeit nicht der Gewerbeordnung:

  • Dolmetscher
  • Journalisten
  • Architekten
  • Ingenieure
  • Anwälte
  • Steuerberater
  • Ärzte
  • Psychologen

Wenn du selbständig einen kaufmännischen, handwerklichen oder produzierenden Beruf ausübst, bist du in einer gewerblichen Tätigkeit tätig. Wenn dies auf dich zutrifft, gibt es bestimmte Verpflichtungen, denen du nachkommen müssen:

  • Anmeldung beim Gewerbeamt
  • Zahlung der Gewerbesteuer
  • Mitgliedschaft bei der IHK
  • Eintrag im Handelsregister
  • doppelte Buchführung

Die Kleinunternehmerregelung

Wenn du dich zu Beginn als Kleinunternehmer oder Einzelunternehmer selbständig machst, dann ist das am einfachsten. In diesem Fall genügt es, ein Kleingewerbe anzumelden. Als Ergebnis erhältst du einen Sonderstatus gegenüber den Behörden: Die Anmeldung beim Gewerbeamt sowie der Eintrag ins Handelsregister sind dann erst mal nicht notwendig. Darüber hinaus musst du als Kleinunternehmer lediglich eine einfache Buchführung vorlegen. Es gibt jedoch auch Umsatzgrenzen, die eingehalten werden müssen:

  • Im Gründungsjahr darf der steuerpflichtige Jahresumsatz nicht über 22.000 Euro liegen.
  • Im zweiten Jahr dürfen deine Umsätze 50.000 Euro nicht überschreiten.

Welche Rechtsform wählen?

Von der Wahl der Rechtsform hängt die Haftung ab. Prinzipiell gibt es zwei Optionen für dich als Unternehmer, wenn es um die Haftung geht. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass du persönlich mit deinem eigenen Vermögen für das Unternehmen haftest. Wenn du jedoch von vornherein solche Risiken ausschliessen möchtest, empfiehlt sich beispielsweise die Gründung einer UG oder GmbH. Für eine Gesellschaft wie eine GmbH ist allerdings ein bestimmtes Startkapital erforderlich.

Die Art der Rechtsform kann zu einem späteren Zeitpunkt entscheidende Auswirkungen auf dein Business haben.

Muss ich Steuern zahlen? Wenn ja, welche?

Viele Selbständige scheuen sich vor dem Thema Steuern und ignorieren es bis zur letzten Minute. Es ist nicht einfach, den Überblick über die komplizierte Bürokratie in Deutschland zu behalten. Man muss kein Steuerberater sein, um die Grundlagen des deutschen Steuerrechts zu verstehen. Natürlich kann es hilfreich sein, einen erfahrenen Steuerberater einzubeziehen, aber man kann es auch alleine schaffen. "Steuern sind Chefsache"! Jeder Unternehmer sollte zumindest das Basiswissen darüber haben, wie der endgültige Steuerbetrag berechnet wird.

Ich habe bereits 2 Artikel zu dem Thema Steuern veröffentlicht und wenn du diese gelesen hast, wirst du hoffentlich besser informiert sein und entspannter damit umgehen können.

Die wichtigsten Steuern für Gewerbetreibende

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Wenn dir meine Tipps gefallen und du sie sogar umsetzt, dann freue ich mich auf einen Kommentar oder eine Rückmeldung von dir.


Disclaimer: Diese Informationen stellen in keiner Weise und zu keinem Zeitpunkt eine Steuerberatung gemäß Steuerberatergesetz (StBerG) dar und ersetzen auch nicht den Gang zum Steuerberater.


Über den Autor

René Pfisterer

Ich arbeite seit 2010 in der Digitalbranche und bin davon insgesamt 7 Jahre selbstständig.

Es war ein langer Weg voller Höhen und Tiefen, voller „Trial and Error“ und unangenehmer Konfrontationen mit mir selbst… Zweimal stand ich selbst kurz vor dem finanziellen Aus und habe dann eine 180° Kehrtwende hingelegt.

Trotz aller Widrigkeiten habe ich es schließlich geschafft, ein effektives System für meine Selbstständigkeit. Dieses System bildet heute die Basis für mein Fortbestehen als Freelancer.


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